24 h in Budapest

Natürlich waren wir nicht nur 24 Stunden in Budapest, aber von den Tagen die wir über Ostern in meiner zweiten Heimat verbracht haben, haben wir uns nur einen «Touri» Tag gegönnt, oder sagen wir mal so, neues entdeckt. Denn das gibt es bei jedem Besuch in Budapest, mir wird es da nie langweilig und man kann jedes mal andere Sehenswürdigkeiten oder Stadtteile entdecken.

Unser Tag begann zuerst mit einem super Frühstück. Ungarn ist nicht bekannt für gute Brote, aber gewiss gibt es andere Leckereien die für den richtigen Start in den Tag sorgen.

Wir waren im Budapest Bistro, 5 Gehminuten von der Metro Haltestelle M2 Kossuth Lajos tér entfernt.

Ein modernes Cafe/Restaurant, dass viele Leckereien anbietet. Für mich gab es zum stillen der Kindheitserinnerungen eine uf schwizerdütsch genannte «Fotzelschnitte» gefüllt mit Schinken und Käse, und meine bessere Hälfte bestelle die ungarische Platte, mit ungarischem Käse, Aufschnitt und Wurst. Wie es sich für jeden ungarischen Gast gehört, trinkt man in Ungarn frischgepresste Früchte. Achtet euch mal, denn jedes Restaurant hat meistens eine Orangenpresse an der Bar.

 

Nach der passenden Stärkung fuhren wir mit der M2 weiter zum Knotenpunkt Deak Ferenc tér um auf die M1 umzusteigen Richtung Mexikoi ut. Der Ausstieg bei der Station Hösök terre (Heldenplatz) lohnt sich hier auf jeden Fall.

Zuerst schauten wir uns die Helden an, und wenn man hinter den Helden über die Strasse und Brücke geht, hat man fantastische Aussichten zum Schluss und den Park rundherum.

Nun das Schloss/Burg hat einen Namen, denn man sich schwer merken kann, «Vajdahunyad» und befindet sich im Stadtwäldchen. Über Ostern gab es einen süssen kleinen Markt und auch rundherum ist es schön zum entlangspazieren.

Unser eigentlich Ziel war eines der vielen Thermalbäder Budapest zu besuchen und zu diesem Anlass gingen wir in das bekannteste, Széchenyi Bad. Im Bad hat es 3 Aussenbecken (eines wird zwar gerade renoviert) und im Innenbereich 11 kleine Becken mit den verschiedensten Temparaturen und Arten, es gibt auch ein Bierbecken. So oder so könnt ihr euch sicher sein, dass ihr im eines der beliebtesten Thermalbäder nie alleine seid. Aber gemütlich bestellt man an der Kasse sich die eigene Kabine, wo man sich dann umziehen, wie auch Sachen liegen lassen kann und man kann gemütlich das riesige Thermalbad erkunden. Auch wenn ihr keine Badesachen mit dabei habt, man kann alles mieten.

Wenn man Hunger nach dem Baden hat kann mich in eines der ältesten und eher teuerem Restaurant Gundel 5 Gehminuten entfernt sicher kulinarsch verwöhnen lassen, aber da bei uns noch Brunchzeit dort war fuhren wir mit der M1 bis zur Endstation, Vörösmarty tér, wo der nächster Ostermarkt auf uns wartete.

 

Hier waren eher weniger Produkte, dafür ganz viele Köstlichkeiten zu entdecken. Aber auch das Kaffeehaus Gerbeaud dort ist sehr empfehlenswert mit den vielen süssen Leckereien.

Von diesem Platz aus kann man auch gemütlich zum Knotenpunkt Deak Ferenc tér laufen, vielleicht noch ein Glas Wein im Deak St. Kitchen geniessen und dann geradeaus die Strasse überqueren (Fussgänger oder via Metrostation) und wenn man der Király (übersetzt König) Strasse entlanglauft, findet man nach 300 Meter rechts den Eingang zur der Hipster, Touristenattaktion für am Abend. Die Gozsdu Udvar, besteht aus 7 imposanten und 6 Innenhöfen, die miteinander verbunden sind. Links und Rechts sind Bars, Cafes und Restaurant und auch die Dekoration kam nicht zu kurz.

Wir genossen unser Abendessen im Spiler, tranken coole Biere und ich koschere Cider und hatten eine schöne Zeit.

So oder so ein toller Ort am Abend, auch wenn man sagen muss die Einheimischen kommen schon nicht in diese Gasse.

Danach ging es aber hoch in die Lüfte, oder besser gesagt zuerst ins Budapest Eye (Auch am Deak Ferenc tér). Obwohl ich Höhenangst dachte ich ich hätte mir genug Mut angetrunken im Spiler, dem war leider nicht ganz so. Aber es war schön und romantisch, und zu meinem Glück kurz genug:)

Wer aber noch einen viel schöneren Ausblick in der Nacht über die Stadt haben will, nimmt gleich nebem dem Riesenrad den Bus Nr. 16 zum Burgenviertel. Denn nicht nur das in der Nacht dann alle Ausblickspunkte kostenlos sind, die Atmosphäre dort oben ist einfach wunderschön. Tolle Geigenmusik im Hintergrund hat man hier den schönsten Ausblick über die Stadt, oder was meint ihr?

Sag was dazu:

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: