Boston

In Boston hat man es als Tourist echt leicht. Da muss man gar nicht in der Stadt rum irren oder zuerst recherchieren, was man eigentlich alles sehen möchte. Nein, dort ist das schon lange und einfach geregelt, und zwar folgt man einfach der roten Linie am Boden:)

Freedom Trail

Der beste und einfachste Weg die historischen Route durch Bostons Innenstadt zu nehmen, ist wenn man den roten Backsteinen im Boden folgt und der 4km lange Weg führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Total 17).

Start ist üblicherweise im Park Boston Common, aber man darf da auch ruhig ein bisschen rebellisch sein und einfach wo man gerade Lust hat einsteigen. Wir fingen im Park an, wurden zuerst natürlichen von den süssen Eichhörnchen abgelenkt, die halt in Amerika so zutraulich sind, wie wir das zu Hause so nicht kennen. So oder so ist der Boston Common Park der älteste öffentliche Park Amerikas und abgesehen vom Start einen Besuch wert.

Der Weg führt weiter zur Park Street Church (bei uns war sie gerade eingepackt), den Granary Burying Ground, ein Friedhof mit einigen Berühmtheiten wie z.B. Samuel Adams, besser bekannt als eines der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung. Gefolgt von der Kings Chapel, weiterer Friedhof Kings Chapel Burying Ground und und und, möchte hier euch nicht alle Sehenswürdigkeiten aufzählen, mehr Informationen erhält ihr im Informationszentrum vom Boston Common zum Freedom Trail.

Meine Favoriten waren natürlich Faneuil Hall und besonders Quincy Market. Also überall wo es ums Essen geht, bin ich sowieso im Himmel, das dieser Quincy Market war ja genial. Also wer hier hungrig raus geht, dem ist nicht mehr zu helfen. Zur beiden Seiten sieht man verschiedene Köstlichkeiten aus aller Welt.

Wir dachten beim Freedom Trail am anfang noch das wir Glück hatten, weil es sehr warm war und nur nieselte. Bis zur 13. Sehenswürdigkeit ging es auch noch irgendwie, doch dann wurde es trotz gekaufte, Regenschutz ungemütlich und wir brachen den Freedom Trail ab und gönnten uns auch in einer berühmten Bar „Cheers“ einen Bostoner Beer / Cider:)

Als der Regen nach liess und wir unschlüssig über die weiterern Pläne wurden, da lief doch tatsächlich eine Parade vor unserer Nase vorbei. Anlass was ein Italienisch/Amerikanisches Fest und wie im Fernsehen sonst auch bekannt fuhren vor uns Autos mit winkenden Leuten vorbei, oder eine Marschmusik, und andere Showeinlagen.

Wir liefen sonst weiter durch die Gassen, was man sicher gut kann ist nämlich hier alles zu Fuss zu entdecken. Auch alle Parks waren schön, doch besonders gefiel mir der Boston Public Garden. Hier hätte man Stunden verweilen können.

 

Restaurant-Tipp:

Zum Schluss noch ein Tipp , denn ich weiter geben möchte, weiss leider nicht mehr von wem ich den erhalten habe, aber jetzt schon mal vielen Dank ,es war wirklich ein Erlebnis.

Zum Abendessen hatten wir uns nämlich einen Tisch reserviert im Fire & Ice, eines der IN Lokale in Boston. Es ist ein All you can eat Restaurant der besonderen Art. Man fühlt seine Schüssel mit Fleisch und Gemüse, wählt eine Sauce aus und bringt es zum riesen Rundgrill , wo 4-5 Köche ihre Runden drehen und das Essen zubereiten. Natürlich sind die selbst ausgewählten Speisen dann lecker, aber es ist vor allem total interessant zuzuschauen. Geschmacksrichtungen kann man auch steuern, ob jetzt amerikanisch, asiatisch, italienisch oder mexikanisch oder natürlich kombiniert, da hat es für jeden was dabei.

Der einzige Nachteil in diesem Restaurant, es ist doch sehr laut, nicht nur wegen dem Grill, und natürlich auch hektisch, da man zum Essen ja eigentlich immer aufstehen muss. Aber für 20 Dollar pro Person ein günstiges und einmaliger Restaurantbesuch.

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