Florida

Weihnachten 2011

Tag 1, 18.12.2011, Flug Zürich – New York – Miami

Was kann man schon besseres tun als Sonne, Strand und Cocktails geniessen, wenn alle anderen den Arsch in der Schweiz regelrecht wegfrieren, man fliegt in den Sonnenstaat Florida.

Sonntag morgen fuhren wir los. Das ganze Flugzeug durfte dann noch auf mich warten, da ja meine elektronische Geräte (Handy, Kamera, MP3) noch eine zusätzliche Kontrolle unterzogen werden mussten, da ich ja so gefährlich aussah -.- War total sauer aber hauptsache ich durfte mit.

American Airlines hatte die günstige Angebote,  Miami mit Stop in  New York hin und zurück für 950.- Fr. pro Person. Klar hat man keine eigene Bildschirme, oder luxusmässig Platz für die Füsse, aber es geht und Pizza gibts auch, was will man mehr. Natürlich gab es auch keine Option, bitte *keine Kinder links und rechts* und natürlich hatten wir das Glück eine ungarische Familie mit zwei Kindern neben uns zu haben. Ich behielt meine ungarische Muttersprache für mich, damit ich einen Überraschungeffekt habe, wenn ich das Kind anschreie und schüttle falls es mich nervt. Aber ich blieb ruhig sitzen:)**ganz stolz sein**

Genüsslich assen meine Freundin und ich noch ein bisschen Paprika Chips von Zweifel. Der kleine Bub wollte zwar auch was abhaben, aber wir boten natürlich nichts an. Der unanständige Bub hatte nämlich nichts besseres zu tun als den Gang hinauf und hinabzuspringen, alle Leute zu schlagen und vor allem faszinierte ihn Tastaturen wo er einfach die Hand draufdrucken konnte. Wir waren zwar verschont, aber konnte alles genau beobachten, vorallem das sich die Mutter natürlich keinen Dreck scherte.

Die Familie und die üblichen Filme an Bord waren genug Unterhaltung und irgendwann kamen wir in New York an. Dann das übliche Prozedere, eine Stunde mindestens anstehen, kurz eine Minute Fragen beantworten und lächeln und wir waren endlich in den United States of America. Kurz was essen und weiter ging der Flug nach Miami. Leider auch mit der ungarischen Familie, aber dasmal *Gott sei gelobt* nicht neben uns. Meine Freundin und ich waren jedoch auch getrennt worden, aber es war nicht so tragisch, da ich sowieso durch die bisherige Reise hundemüde war. Somit hab ich den Flug nach Miami unter meiner Kapuze schlafend verbracht und erwachte dann nur noch als wir in ein wunderschönes Lichtermeer hinabglitten.

Verschlafen gingen wir dieKoffer abholen, kämpften uns durch den Flughafen und gleich ab in die nächste Schlange, die beim Mietwagen. Da ich noch unter 25 Jahre bin hab ich hier das beste Angebot gefunden:

www.mietwagen4rent.de

430 Euro für 10 Tage, zwei Fahrer, alle üblichen Versicherung, Compact 2türig

Muss sagen, der Kontakt bei mietwagen4rent war überaus freundliche, zuvorkommend und sehr hilfsbereit! Sehr empfehlenswert.

Aber das letztere, die Grösse des Autos, war ein Fehler, in Miami oder allgemein Amerika sollte man so ein grosses Auto haben, dass das ganze Gepäck im Kofferraum verstaut werden kann, sehr wichtig, sonst wird das Auto aufgebrochen und das Gepäck ist weg.

Naja vor Ort hat uns die nette Dame dann mit einem Upgrade  von weitern 150 USD einen grösseren Wagen zugeteilt (übrigens war der Autovermieter ALAMO)

Toll bei Alamo ist, du hast eine Grösse und dort kannst du zwischen hunderten Autos wählen. Wir pickten uns dann einen krassen Chevrolet Malibu in schwarz aus (Foto nächsten Morgen aufgenommen).

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Mit einigen Komplikationen (Navi brauchte so lange um sich zu finden..) und einige Meilen durch Miami in der Nacht fanden wir unsere Bleibe und fielen todmüde ins Bett!

Übernachtung: Homestead Miami – Airport – Doral, 8720 NW 33rd Street, Miami, FL 33172 US für 80 CHF für 2 Personen

Kritik ans Hotel gibts keine, war so müde, dass mich nur das Bett interessiert hat, und das war toll:) gebucht über ebookers.ch

Noch ein kleines Input zum Navi, Navigationssysteme sind viel zu teuer um zu mieten, für 100 Dollar kann man sich ja eins kaufen und man geht ja wohl mehr als einmal im Leben nach Amerika! Die meisten Navis sind dann auch in Kanada, Mexico auch zu gebrauchen.

Tag 2, 19.12.2011 – Fort Lauderdale

Kaum angekommen in Florida gingen wir zwei junge kaufkräftige Frauen schon in unseren Shopping Himmel. Gleich von unserer Bleibe Nähe Flughafen Miami fuhren wir los Richtung Sawgrass Mill in Fort Lauderdale.

Zu erwähnen ist ich fuhr sicher ca. 5 Mal auf die Autobahn „Highway“ und wieder runter…bis ich das Spurensysteme kapiert hatte, aber war nicht so tragisch. Dank Navi haben wirs schnell gefunden, Parkplätze gab es natürlich au genug, Ca. Tausende.

Einige Fakten zu Sawgrass Mill:

  • täglich geöffnet zwischen 10 – 21.30 (Sonntag 11-20)
  • mehr als 350 Shops in 5 Strassen unterteilt
  • www.sawgrassmills.com

Adresse und Standort / Lage:
12801 West Sunrise Boulevard, Sunrise, FL 33323

Man munkelt dies sei das grösste Shopping Center der Welt. Kann es leider nicht beurteilen, aber es war auf jeden Fall das allergrösste, dass ich je gesehen habe!
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Hier eine kleine Karte die auf der Webseite gefunden werden kann. Glaubt mir, ihr braucht die! Merkt euch wo euer Auto steht, sucht euch die wichtigsten Läden (man schafft niemals alle) raus und dann kanns losgehen.

Mann muss erwähnen, ich bin eigentlich kein Shoppinggeiler Mensch… vorallem im Ausland verschwende ich meine Zeit nicht zum die Sachen einzukaufen, die es sowieso in jeder grösseren Stadt gibt. Doch Amerika und Sawgrass Mill ist eine riesen Ausnahme. Da muss man einfach alles kaufen was man sieht, so günstig gibts sonst nie solche Markenartikel!

Nach 8 Stunden, ca. 15 Läden, ca. geschätze 1200 USD leichter war es schon Abend und wir waren fix und foxy.

Sawgrass Mill war definitiv ein Highlight in Florida.

Seit New York bin ich persönlich ein grosser Fan von Victoria Secret, tolle qualitative Hochwärtige Ware. Neu entdeckte ich Ron Jon Surf Shop, riesen Auswahl an Marken wie Billabong, Roxy, usw. und sonstige No-Name Läden, die einfach hunderte Kleider zur Auswahl hatten.

Natürlich gab es auch sofort noch eine Mini Modenschau im Hotelzimmer und die Freude war gross über die neuen Erbeutungen.

Die Übernachtung fand im La Quinta Inn Ford Lauderdale Northeas statt 5727 North Federal Hwy, Fort Lauderdale, FL 33308

gebucht via ebookers Fr. 70.30 für 2 Personen

Zwei riesen Doppelbetter, sauber, wie immer völlig in Ordnung!

Tag 3, 20.12.2011 – Orlando

Mit genügend Kleider für drei Jahre fuhren wir ca. 330 km, was auch immer das in Meilen ist,den Highway rauf nach Orlando.

Wir steuerten direkt auf das Kennedy Space Center zu (wurde uns empfohlen). Nun ja ich mach hier genau das Gegenteil. Die Leute die völlig begeisterte Raumschiffkapitäne sind, geht hin, aber auch dann findert ihr einen halb leeren Park vor. Da keine Raumschiffe mehr starten ist das Interesse wohl nicht mehr da und deshalb nicht empfehlenswert!

Wir assen was im Restaurant, sahen uns einen Film an, gingen ne Runde draussen drehen und schlussendlich hielt ein ehemaliger Astronaut ein Vortrag, aber für diese lahme Unterhaltung lohnt sich der teuere Eintritt absolut nicht. Also Finger weg…

So und nach all dem rumtrödeln fuhren wir nach Kissimmee und fanden sehr schnell unsere günstigste Absteige in Florida.

Super 8 Motel, 5875 W Irlo Bronson Hwy, FL 34746

Wir zahlten für 4 Übernachtungen 173 Franken, sprich pro Nacht 43 Franken für 2 Personen, 21.50 pro Person! Das ist ja fast geschenkt, und wir hatten einen riesen Raum, gratis W-Lan, einen kleinen nicht wirklich brauchbaren Pool, gratis Parkplatz, zwei grosse Doppelbetten und eine Badwanne und einen Flachbildschirm. Also alles was man braucht, Zimmer immer sauber geputzt, toll!

Auch war die Lage ideal, sehr nah zu allen Parks und rundherum war Dunkin Donuts, Restaurants und Shops zu Fuss erreichbar.

Am ersten Abend hatten wir zwar absolut keinen Hunger, aber wir gingen trotzdem ins dortige Pacino’s essen. Dieses Italienische Restaurant hat ein super Ambiente, ganz nette Bedienung und das Essen war auch superlecker. Pizzas gibts dort leider nicht vor Ort, aber man kann sich welche holen.

Pacino’s, 5795 W Irlo Bronson Memorial Hwy, FL 34746 ,Kissimmee

Tag 4, 21.12.2011 – Walt Disney World

Nach der Pleite vom Kennedy Space Center war Walt Disney World ein Traum.  Schon der Parkplatz (wir waren bei Peter Plan) war ein Phänomen. Riesengrosse Fläche voller Autos, mit Zügen wurde man in den Hauptpark gefahren, schon die Gleise waren total interessant und dann fuhr man durch ein Hotel noch durch. Der Park ist natürlich bis ins kleinste schön gestaltet, die Toiletten sind mit Prince und Princess angeschrieben. All die tollen Achterbahnen sind wunderschön. Wir fühlten uns wie kleine Kinder und hatten einen tollen Tag dort. Essen war auch super, Sonne schien und natürlich musste man überall anstehen, aber es ist ein wirklich toller Park und von jung bis alt für jeden interessant.  Wir waren ab ca. 10 Uhr dort und hielten es bis 18.00 aus, doch dann konnten wir nicht mehr gegen die Müdigkeit ankämpfen. Um 22 Uhr gibts dort jeden Tag ein Feuerwerk, war uns aber zu spät, haha…

Tag 4, 22.12.2011 – Epcot Center

Das Epcot Center war eine Empfehlung meiner Mutter, ist ihr Lieblingspark. Ich habe zuvor noch nie davon gehört, aber bin ich froh war ich dort. Dieser Park ist ein bisschen kleiner glaube ich als der Disney Park, ist unterteilt in Länderzonen und man kann sagen ist ein bisschen ein „Wissenspark“. Schon die riesengrosse Kugel, die man als erstes Erblickt, ist eine tolle Achterbahn für jedermann. Dort stellt man anhand von kleinen Details fest, wie das Leben in der Zukunft aussehen „wird“.

Es gibt dort wirklich tolle und interessante Attraktionen rundherum. Die Länder haben auch immer eine Attraktion, Video oder Achterbahn, welche die schönsten Bilder des Landes representieren. Einige Länder davon waren Mexiko, China, Frankreich, Kanada und viele mehr. In Italien haben wir beim Italiener was gegessen, zu einem Glas Sangria. Vor allem konnten wir alle Attraktionen besuchen, die dieser Park bietet und hatten sehr angenehme Wartezeiten, oder eben keine Wartezeiten.

Bei Amerika sang noch ein Chor Weihnachtslieder in alten typisch Amerikanischen Trachten, der Santa Claus nebenann nahm Kinder in den Schoss, aber die meisten Kinder hatten Angst und heulten,auch komisch so weihnachtliche Stimmung zu vermitteln bei 25 Grad!

Das Absolute Highlight war „Crush“ die Schildkrötenshow von Findet Nemo. Das war zum totlachen, verrate euch aber hierzu nicht viel, aber es ist herrlich!

Dieses Abend konnten wir nicht schon wieder das Feuerwerk verpassen, deshalb harrten wir trotz wiederkehrenden Müdigkeit bis 9.30 aus und sahen uns „Illuminations“ an – es lohnte sich! –

Tag 5, 23.12.2011 – Universal Picture Studios & Island of Adventure

Diese zwei Pärks waren ein paar Fahrminuten/Highwayausfahrten weiter entfernt und auch der Parkplatz schien wie ein ganz gewöhnlicher wie z.B. beim Sihlcity. Obwohl wir ja schon ein bisschen spät dran waren, lössten wir ein zwei-Park-Ticket, da im anderen Park Harry Potter Schloss war:) Universal Studio war noch mal ein bisschen kleiner als die Pärke zuvor, überall waren sehr lange Wartezeiten und auch war es sehr heiss. Die Attraktionen wie Shrek 4, Twister, Shark, usw. waren alle toll gemacht und wirklich abwechslungsreich.

Wir gingen dort ins Hard Rock essen und bestellten wir immer diese superfeine Nachos.

Als wir dann aus dem Hard Rock schon rauskamen war die Sonne schon untergegangen und Island of Adventure sahen wir nur noch im Dunkeln. Das Harry Potter Schloss und die ganze Stadt war unglaublich faszinierend gemacht worden, es sah aus als wäre man im Film, nur gab es hunderte Menschen rundherum. Alles war nachgebaut worden, Zauberstäbe konnte man kaufen und sonstige tolle Acessoirs. War wirklich cool, aber wir besuchten dann keine Attraktion mehr.

Nachher gab ich noch viel Geld im Billabong Shop aus und war doch froh, den letzten Park der Woche besucht zu haben.

Tag 6, 24.12.2011 – Weihnachten unterwegs bei 24°

Wir verliessen unser super Motel 8 in Kissimmee und fuhren los Richtung St. Petersburg (ja das in Florida). Wir bedachten nicht ganz, dass sowieso nichts offen hatte, deshalb liefen wir ein bisschen in St. Peterburg rum, sassen in einem Cafe und beobachteten die sorglosen Eichhörnchen.

Was sehr komisch war, während wir am Nachmittag dort sassen und die Sonne genossen, waren zu Hause alle bei den Familien am Weihnachtsessen. Irgendwie fehlten uns unsere Familien zu diesem Augenblick und hätten sie gerne bei uns gehabt.

Nacher es ging dann weiter zu unserem Hotel. Das war auch wieder völlig in Ordnung, die nette Rezeptionistin druckte uns auf Wunsch eine Liste aus mit Restaurants, die an Weihnachten geöffnet haben. Wir schauten auf dem Zimmer noch ein bisschen fern und machten uns hübsch für den Weihnachtsabend.

Wir fuhren zu der sympathischten Adresse, doch leider war dieses Restaurant doch zu. Wir fuhren den Tamiami Trail rauf und runter, natürlich ein Scherz, ist die längste Strasse in Florida, aber wirklich alles war geschlossen, ausser der Subway, toll! Dann einige Milen später fanden wir ein Restaurant das geöffnet hatte. Das einzig nette war der Parkjunge, wie sich später herausstellte.
Wir kamen rein und eine junge Frau führte uns zum schlechtesten Tisch (gleich neben der Türe) und gab uns die Karte. Nach dem studieren und schliessen der Karte wurde jeglicher Augenkontakt mit allen Mitarbeitern gekonnt ignoriert. Nach zehn Minuten fragte ich das Fräulein ob hier selbstbedienung sei, dann kam die Serviceangestellte doch mal vorbei. Bei mir waren bei meinem Tomaten Mozarella Salat anstatt Tomaten mehr Peperoni im Teller, aber egal. Unser Hauptgang, eine Pizza zu Weihnachten war bereit. Doch die Servicekraft hatte lieber ein Schwätzchen mit einem anderen Tisch, fast holte ich sie mir selber ab. Sie schmeckte dann auch noch wirklich beschissen! Man muss noch erwähnen, alle die nach uns eintraffen, durften im Garten sitzen. So eine unfreundliche Bude war wirklich ein Schock und das genau am 24. Dezember! Sogar im Walt Disney war die Pizza besser! Dafür tüftelten wir schon dort, wie auch im Hotel, was wir in unserer Bewertung schreiben werden.

Also nochmal für alle, grossen Bogen beim Cafe Amalfi in Sarasota machen!

Nun ja unser Hotel war dafür spitze:

La Quinta Inn & Suites Sarasota, gross und günstig und freundliches Personal. Gab sogar Gratis Wasserflaschen!

Tag 7, 25.12.2011 – 2. Weihnachtstag

Heute war auf jeden Fall kein produktiver Tag, wieso auch, es war auch nicht viel offen. Wir fuhren ein bisschen der Küste entlang bis wir unser Ziel erreichten, Sanibel Island. Nun ja diese Insel hat mich jetzt nicht besondern umgehauen. Es soll schöne Strände haben, waren aber fast schon zu viele Leute dort, somit gab es kaum Parkplätze. Sowohl denk man wenn man in eine Richtung fahrt, dass diese Insel nie ein Ende hat. Wir hielten beim Starbucks, machten eine Runde am Strand und fuhren dann auch wieder ans andere Ende. Dort war ein Leuchtturm, nun ja, denn müsst ihr auch nicht ansteuern, ein Witz und sieht auch eher wie ein Wassertank aus!

Dieser Tag gehört sicher nid zu unseren Highlights, aber auch der ging vorüber und wir kamen gut im Best Western Naples Plaza Hotel an. Auch ein tolles Hotel, grosse Zimmer, alles bestens und wie immer günstig! (64 Franken für zwei Personen!)

Wir hatten das erste Mal richtig bock auf einen Macdonalds! Mit dem Navi suchte ich mir extra die nächste Gelegenheit raus, doch leider war dieser Macdonalds, der nur aus einem Schalter befand geschlossen. Wir fuhren umher auf der Suche nach Nahrung! Bei der Heimfahrt entdeckten wir genau vor unserem Hotel das iHop, wieso nicht mal ausprobieren… und ich sag euch, es war toll! Halt ein typisch Amerikanisches Essen, günstig und gut und fettig! Doch viel freundlicher als diese Banausen vom Weihnachtsabend!

Tag 8, 26.12.2011 Everglades

Wir gingen wieder ins selbe iHop Frühstücken und wir waren gestärkt für den Everglades National Park. Wir fuhren los und bei einem Touristeninfo fragten wir nach einer Bootsfahrt nach, ein paar Kilometer weiter fand diese auch statt. War unglaublich cool auf so einem Boot, die Haare nach hinten wehen lassen! Würd ich auf jeden Fall empfehlen, sind auch nicht teuer! Auch wurden wir belohnt und durften unsere ersten Krokodile erblicken!

Nach der Bootsfahrt fuhren wir rein in den offiziellen Everglades National Park. Der kostet eigentlich Eintritt, aber mein super Papi hat eine Jahrekaste für die Nationalpärke in Amerika! Ein paar Kilometer nach dem Visitor Center kam auch der angesteuerte Anhinga Trail, Empfehlung von meinem Vater. Der Trail war nicht zu lang und wir sahen sehr viele Krokodile rumliegen.

Da wir nun genug gesehen hatten, fuhren wir auch schon in unsere nächste Übernachtungsmöglichkeit.

Floridian Hotel

Nun ja wir waren gar nicht begeistert, Zimmertüre stand offen als wir rein gingen, unsere Zahlung sei zuerst nicht angekommen. Es war ein bisschen heruntergekommen und man muss sagen mit dem Navi fanden wir diese Absteige absolut nicht, nur per Zufall! Wir gingen zu diesem Frust ins gegenüberliegende Shopping Center und nach ein paar Schuhen sah die Welt schon besser aus, doch versuchten wir spontan noch was besseres zu finden. Doch es gibt wirklich nichts günstigeres in dieser Umgebung und die Lage ist ok, zwischen den Zwei Touren Everglades/Key West!

Endlich konnten wir auch einen offenen Macdonals geniessen und wenigestens im Macdonals war ein bisschen WLan, im Gegensatz zum Hotel wo es kam und ging.

Tag 9, 27.12.2011 Key West

Und das nächste Highlight folgte dann auch bald, sobald wir aus dieser komischen Stadt raus waren. Wir fuhren Richtung Key West, tankten nach der erste Brücke und assen Frühstück denn wir hatten noch einige Kilometer vor uns! Doch schon die Fahrt nach Key West ist absolut Hammer. 42 Brücken überquerst man und es sieht einfach friedlich aus! Die Strasse ist meistens einspurig und auch nicht sehr schnell befahrbar, aber die Fahrt war ok. Unser Auto hatte jedoch genug, denn die Innenbeleuchtung blieb leider während der ganzen Fahrt, aber es störte nicht, da es sowieso hell war.

Angekommen in Key West fanden wir mit viel Glück noch einen freien Parkplatz (Mangelware und deshalb 20 USD). Auf Empfehlung meines Vaters gingen wir ins Sloppy Joe eins trinken und ach war das toll dort! Stimmung, mit Live Musik, viele Leute, viele Touristen aber dieses Lokal ist toal symphatisch! Auch durfte man dort sogar drinnen rauchen!

Nach einem kühlen Drink liefen wir der Duval Street entlang. Es gab dort tolle Häuser, der Stil der Bauten gefiel mir am meisten. Auch ein paar Shops waren toll. Ich fand dort meinen zweiten Koffer! Wir liefen bis zum südlichsten Punkt Amerikas, wo eine riesen Schlange war, da alle ein Foto machen wollten. 90 Meilen von Cuba ist dieser Punkt entfernt!

War auf jeden Fall cool und wir gingen wir üblich im Hard Rock was essen. An der Duval Street fanden wir dann per Zufall ein Hotel, das im obersten Stock einen Panorama Blick anbietet. Dort schauten wir uns den Sonnuntergang über Key West an und machten uns auf den Heimweg.

Eigentlich wollten wir hier nicht weg, da es uns so toll gefallen hat. Doch die Hotels auf der Insel sind fast unbezahlbar und wir mussten wieder in unsere komische Absteige von der Vornacht.

Unser Mietauto hatte immernoch die Innenbeleuchtung an und da es schon dunkel wurde und sie einfach nur nervte, klebten wir mithilfe von Pflastern und Karten alles ab. War noch lustig und bei der Rückfahrt versuchten wir auch die Brücken zu zählen, aber wir kamen zu einem anderen Ergebnis!

Todmüde aber glücklich schliefen wir schnell ein.

Tag 10, 28.12.2011 – 01.01.2012 Welcome to Miami

Unser letzter Tag mit dem Auto war schon da. Wir fuhren zu unserem Hotel in Miami, luden die vielen Gepäckstücke ab und brachten das Auto zurück an den Flughafen. Von dort aus fuhren wir mit dem Taxi zurück in die Stadt für ungefähr 30 USD.

Wir übernachteten die nächsten 4 Tage an einer super Lage im Ocean Five Hotel, 436 Ocean Dr., Miami Beach, FL 33139. Wir buchten über ebookers und zahlten für 4 Nächte über Silvester ca. 100 Franken pro Nacht und pro Person! Doch ich denke über Silvester zahlt man das überall. Das Zimmer war sauber und sie hatten unglaublich tolle Decken, vergess ich nie! Die waren so weich, wollte sie am liebsten mitnehmen! Das Zimmer war zu klein, wenn man noch so viel Gepäck hat. Frühstück war ungenissbar, das könnt ihr dort gleich vergessen. W-Lan hatten wir auch und eine Dusche. Also alles tip top.

Zum Frühstücken kann ich euch folgendes empfehlen in Miami, eins weiter als TGI Fridays, gibts ein gemütliches Local. Bellini Italian Bistro am Ocean Drive 510! Dieses Lokal hat unglaublich gute angebote und das Frühstück war superfrisch und superlecker! Ob Pancakes, Eier, Joghurt, die habens drauf! Auch zum Nachtessen an Silvester war es chic und gut!

Was ihr in ganz Miami genaustens schauen müsst, die haben dort Frühstücksangebote, Mittagsangebotte, Happy Hour oder sonst was und hauen einen noch gern übers Ohr!

Das gleiche am Silvester Abend waren wir am Ocean Drive was essen. Die Preise waren fürs Essen zahlbar, doch die Drinks waren nicht darauf! Deshalb zahlten wir dann 25 USD für einen Frozen Margaritha, der ja zur Hälfte aus Eis bestand!

Essen war auf jeden Fall superlecker und wir fanden immer was tolls. Im Johnny Rockets, Ocean Drive 728 gibt es neben den Burger auch unglaublich leckere Pommes Frites! TGI Fridays gibt es wie auf der ganzen Welt auch immer leckere Angebote, wie auch im Hard Rock Cafe.

Bars gibts auch genügende am ganzen Ocean Drive, sehr schade war an Silvester, dass wir keinen Drink an Strand nehmen konnten! Also konnten wir nicht anstossen:( Aber ja das sind amerikanische Gesetzte. Dafür ist an Silvester der ganze Ocean Drive autofrei, auch sehr angenehm.

Neben dem Ocean Drive gibt es zwei Sachen die man in Miami anschauen kann. Die Lincols Road ist auch sehr interessant, mehr Shops und Läden und auch ein tolles irisches Pub. Wir waren dort auch einen Abend im Kino.

Wo man auch toll einkaufen ist beim Hafen! Ganz viele Läden, Souvenirs gibt es dort und natürlich das Hard Rock Cafe.

Wir haben dort noch eine lausige Bus und Bootstour gemacht, aber die war schrecklick. 2 Stunden im Bus und total langweilig und dann ne Bootstour rund um Star Island…na toll! Ich fands schlecht, also lasst die Finger davon. In Miami kann man einkaufen, essen, trinken oder einfach den Strand geniessen. Wir langweilten uns zwar ein bisschen 4 Tage dort, aber das ist natürlich Geschmacksache.

Am 1.1.2012 fuhren wir mit dem Taxi an Hafen und stiegen auf ein riesen Kreuzfahrtschiff in die Karibik, mehr zu diesem Highlight findet ihr unter dem Blog Karibik!

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