Islands Westfjorde

Auch in Island gibt’s den Wilden Westen und zwar wenn man von Stykkishólmur die Fähre nimmt nach Breidafjördur. Die Fähre ging um 9 Uhr los (mussten 8.15 vor Ort sein) und mit einem Zwischenstop auf der Insel Flatey kamen wir um 11.45 im Wilden Westen an.

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Zuerst mal begutachteten wir Raudisandur, den roten Sandstrand. Das wirkliche Abenteuer war die Fahrt dort hin, denn zum ersten Mal was die ganze Strasse Schotterpiste. Also aufpassen mit den Steinen und vor den vielen Löchern. Im Reiseführer stand dass es dort ein Cafe habe mit Waffeln, voller Enttäuschung fanden wir leider nichts, denn dort scheint schon alles ausgestorben zu sein.

Somit suchten wir nach Nahrung und wurden fündig in Breidavik und auch ein Highlight, dank den tollen warmen Sonnenstrahlen genossen wir unseren Snack draussen sitzend.

Danach ging es zum westlichsten Punkt der Insel und auch von Europa (Látrabjarg), dort hatten wir ein weiteres Highlight, denn einige Papageitaucher waren noch da, obwohl die schon hätten weiterfliegen sollen.

Bis auf Amerika hat die Sicht nicht gereicht, aber einige Interessante Klippen waren zu sehen.

Der wilder Westen hat zwar meines Wissens keine Wilde Tiere, doch das Wetter in diesem Teil von Island ist noch rauer, kälter als sonst. Regen, Nebel wechseln sich ab, und die Winter müssen auch hart sein, denn an gewissen Orten schafft es die Sonne nicht mal über die Bergketten. Deshalb wirkte jede Stadt oder Dorf eher ausgestorben, doch die Natur kann man hier stundenlang geniessen, denn sie noch so unberührt.

Wir trotzten der Kontiki Buchung und nahmen ein wunderschönes Hotel in Patreksfjördur, das Fosshotel. Obwohl wir nun 200 EUR draufhauten, hatten wir ein wunderschön modernes Hotel und wurden mit einem hervorragenden Lachs zum Abendessen belohnt. Sowohl hatten wir 2 Stunden Schotterpiste fahren gespart und konnten am morgen gleich die nächste Fahrt antreten, weiter in die Westfjorde hinein.

Der nächste Tag startete neblig wie immer, aber schon nach einigen Kilometer änderte sich das schlagartig. Von der Strasse 63 fuhren wir auf die 60 und hatten wir wunderschöne Ausblicke und das Wetter machte mal mit und zeigte sich von seiner besten Seite. Das Thermometer stieg sogar auf 16 Grad an.

Der nächste Stop war der Wasserfall Dynjandi und die vielen kleinen Wasserfälle rundherum. Hier konnte man vom Parkplatz mit wenigen Schritten nah heran laufen und wunderbare Aufnahmen machen

Weiter fuhren wir nach Thingeyri, wo ich euch das Simbahollin Café wärmstens empfehlen kann, Kuchen und Waffeln, wie die üblichen Getränke werden dort angeboten in einem tollen Lokal. Kurz konnten wir auch heute draussen sitzen bevor der Nebel kam.

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Danach ging es zum Zwischenhalt in der grössten Stadt der Umgebung, Isafjördür. Man muss echt sagen, so viel Leben haben wir hier schon lang nicht mehr gesehen. Es hat doch 3-4 Restaurants und Cafés, zwei Supermärkte, Souvenirshop, Bäckereien und sogar ein Subway. Somit der ideale Ort zum sich wieder einzudecken mit Lebensmittel oder was man sonst noch alles braucht.

Leider waren wir hier zwei Nächte eingeplant, was Schade war, denn die nähere Umgebung bieten nicht viel Möglichkeiten, vor allem nicht wenn es regnet. Doch genossen wir mal zu faulenzen und nichts zu tun, oder wie ich hier jetzt meinen Blog schreibe. Wir klapperten alle Städte in der Umgebung ab, aber die kann ich euch nicht empfehlen, denn alle waren leer und hatten nichts sehenswertes auf den ersten Blick.

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Aber empfehlen kann ich euch das Husid Café/Restaurant in Isafjördür, denn der Special Burger war superlecker. Jedoch reserviert früh genug einen Tisch, denn das Lokal war bis auf den letzten Platz gefüllt:)

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