Portofino

Die Stadt mit weniger als 500 Einwohner ist ein Muss auf jedem Roadtrip durch Italien. Sie ist nicht nur einer der meist fotografierten Motive von Italien, sie verzaubert einfach sofort, sobald man die einzige Garage dort verlässt und zum Hafen spaziert.

Zuerst zum Weg von Como nach Portofino, denn da hatten wir noch einige Zwischenstopps. Die Strecke Como – Milano – Genua ist sehr befahren und deshalb sollte man sich hier genügend Zeit einrechnen, vor allem rund um Milano kommt es schnell mal zu Verkehrsüberlastungen.

Wir legten eine Shopping Pause ein, denn das Serravalle Designer Outlet lag idealerweise schön zwischendrin und nur einige Minuten neben der Autobahn. Dort konnten wir locker einige Stunden vertrödeln und auch einige Schnäppchen ergattern, vor allem bei Jack Wolfskin und The North Face gab es supergünstige Outdoor Kleidung oder Schuhe.

Da wir den Tag als Anreise und Shopping nutzten kamen wir erst am späten Nachmittag in Rapallo an, unsere Übernachtungsstation. Da Portofino nachmittags und abends sehr überfüllt ist, genossen wir die Promenade von Rapallo mit einem superleckeren Eis und einem Sonnenuntergang.

Was dort mein persönliches Highlight war, auf einer Bank zu sitzen und die Leute zu beobachten, wie die rauf und runter an dieser Promenade spazierten. Am Abend genossen wir noch eine Spezialität im Restaurant Vesuvio. Dort dürft ihr einfach keine Pizza bestellen, die war leider mit nicht frischen Funghi und dann ist sie ganz klar unten durch bei mir. Aber die Pasta die sie im Parmesan noch drehen waren lecker und sicher ein Erlebnis wert.

Am nächsten Morgen fuhren wir gleich als erstes in das zehn Kilometer entfernte Portofino. Es lohnt sich früh dort zu sein aus zwei Gründen. Da es nur eine Garage gibt, hat man dann sicher noch einen Platz und vor halb elf kommen noch nicht die Fähren mit den Menschenmassen an. Nun der Parkplatz kostet unglaublich viel, also wenn man den ganzen Tag in dem kleinen Städtchen verbringen will lohnt es sich das Auto ausserhalb zu lassen. Für uns waren es nur paar Stunden Aufenthalt, somit lohnte sich die Flexibilität.

Italy (194)

Am Morgen früh hat man wirklich das Glück vom friedlichen Portofino mit fast nur Einheimischen die Ihr Frühstück oder Café geniessen. Wir liefen rauf zur Kirche, die den perfekten Ausblick über den Hafen von oben aufführt und wir liefen weiter, weil dort ein Zeichen von einem Leuchtturm war und da ich diese Dinger liebe liefen und liefen wir…um die halbe Insel herum, eins kann ich euch sagen, es lohnt sich überhaupt nicht, geniesst lieber den Hafen:) Zurück setzten wir uns eines der überteuerten Bars direkt am Hafen und genossen zwei Colas für 15 €. Die Stadt lebt vom Tourismus und das merkt ihr natürlich bei den Preisen! Wir assen dort jetzt nichts, somit kann ich euch keine Restaurantempfehlung schreiben, aber was ihr sicher sein könnt, dort kostet es sicher genug.

Portofino ist ein Traum mit dem Hafen und den Gässchen und wie jede Italienische Hafenstadt, sie lebt!

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