Wanaka

Wanaka ist mehr als nur eine kleine Stadt oder ein See in Neuseeland. Rundherum gibt es so viel schönes und es ist das perfekte Zentrum für viele Wanderungen und andere Aktivitäten, das hier uns zwei Nächte viel zu kurz waren. Trotzdem haben wir das beste daraus gemacht und beim nächsten Mal bleiben wir sicher etwas länger.

Die kleine Stadt Wanaka am Lake Wanaka war einst mal ein kleiner ruhiger Erholungsort, doch auch durch Instagram ist diese Zeit vorbei. Denn hier gibt es einige Insta Hotspots in der Umgebung, weshalb natürlich der Tourismus hier jährlich steigt. Im Gegensatz zum nächsten Touriort Queenstown, wo ich im nächsten Blog berichten werde, war es hier für uns trotzdem noch ruhig, entspannt und wir haben den Ort und den See total genossen.

Einen von den zwei Instagram Berühmtheiten haben wir uns jedoch doch nicht nehmen lassen, da ich ja Bäume über alles liebe und mehr Fotos habe von Bäumen als von mir, liess ich mir natürlich nicht die Gelegenheit einer der meistfotografiersten Bäume der Welt abzulichten.

Wanaka Tree

Zuerst einmal waren wir etwas überrascht über die Grösse des Wanaka Trees, irgendwie verzehrt natürlich Instagram auch immer wieder die Realität. Aber trotzdem, wunderschöne Location und nebst dem Baum hatte ich mehr Freude an der kleinen Entenfamilie, die sich nicht durch die vielen Paparazzi beirren liess.

Übernachtung in Wanaka

Da wir spontan eine Nacht verlängerten, durch unser schlechtes Wetter bei den Gletschern hatten wir zwei Unterkünfte in der Stadt. Beide waren gute Motels und wir erreichten die Stadt mit Restaurants und Pubs immer gut zu Fuss:

Fairway Motel & Apartments und Wanaka Heights. Im letzten hatten wir einfach noch eine schöne Aussicht auf die Stadt und den See.

Kulinarik in Wanaka

Kulinarisch wird hier auch jeder gut verwöhnt, es hat von vielen internationen Küchen was mit dabei. Am ersten Abend genossen wir ein Cider und Fish and Chips in der Lake Bar und genossen die Sonne und den Blick auf den See. Am nächsten Abend gönnten wir uns eines meiner Lieblingsessen im WGK in Wanaka, ein gutes Stück Fleisch auf dem heissen Stein. Alle drei Gänge waren ein Traum und köstlich! Kann ich auf jeden Fall jedem weiterempfehlen.

Wie oben erwähnt ist Wanaka ein guter Ausgangspunkt für viele Wanderungen. Der berühmteste auf Instagram ist zwar der Roy Peak, aber der kam wegen den Knieproblem meines Mannes nicht in Frage und auch die Instagram Schlange am Gipfel gehört auch nicht zu den Dingen, die ich gesehen haben muss.

Mount Cook / Hooker Valley Track

Nicht ganz so nah ist jedoch der höchste Berg von Neuseeland, der Mount Cook oder auch Mount Aoraki. Natürlich kann man dort übernachten, aber der Weg neben dem Gletschtersee Lake Pukaki ist ebenso eine Sehenswürdigkeit wie der Berg selbst. Früh losfahren von Wanaka lohnt sich um das ganzes Panorama noch möglichst alleine zu geniessen. Leider hatten wir keinen klaren Himmer und der Bergspitz zeigte uns nicht wirklich, aber es war trotzdem wunderschön.

Wer genug Zeit mitbringt empfehle ich hier unbedingt auch den Hooker Valley Track. Die dreistündiger Wanderung ist gut für unkonditionierte zu bewältigen. Es hat einfach keine WC, Trink- oder Essmöglichkeiten auf dem Weg, somit da genügend planen. Es hat drei Hängebrücken bis zum Ziel und obwohl ich Höhenangst habe, habe ich auch diese gemeistert. Steigungen sind alle sehr gering und mit Turnschuhen kommt man hier sehr gut durch. Am Schluss wird man mit einem Gletschtersee belohnt und es hat auch eine gute Sitzmöglichkeit für ein Picknik. Es war wirklich ein wunderschöner Track, aber sieht selbst:

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